Die Sowjetunion brach zusammen, weil die zentralen Planer nicht herausfinden konnten, ob eine Nagelfabrik eine Million winziger Nägel oder einen riesigen Nagel produzieren sollte. Ohne Marktpreise hatten sie keinen Schimmer, was die Menschen tatsächlich wollten oder brauchten. Und das war kein skurriles kommunistisches Problem – es ist das unvermeidliche Ergebnis, freiwilligen Austausch durch bürokratische Schätzungen zu ersetzen. Jedes Regierungsprogramm steht vor genau demselben Wissensproblem. Die Fed setzt die Zinssätze fest, ohne die wahren Zeitpräferenzen von Millionen von Sparern und Kreditnehmern zu kennen. Politiker weisen Milliarden für "Infrastruktur" zu, ohne eine Ahnung davon zu haben, welche Straßen, Brücken oder Breitbandnetze echten Wert schaffen im Vergleich zu politischen Fotomöglichkeiten. Aber hier ist die schöne Ironie: Während Bürokraten im Dunkeln tappen, offenbart jede einzelne freiwillige Transaktion auf dem Markt präzise Informationen über menschliche Präferenzen und Ressourcenknappheit. Preise sind nicht nur Zahlen – sie sind komprimierte Wissenssignale, die keine zentrale Autorität jemals replizieren könnte, egal wie viele PhD-Ökonomen sie einstellen.