Wusstest du das? 😏
Er rieb sich Zitronensaft ins Gesicht. Überfiel zwei Banken. Lächelte in die Kameras. Wurde innerhalb einer Stunde gefasst. Und veränderte die Psychologie für immer.
1995 betrat McArthur Wheeler zwei Banken in Pittsburgh und überfiel sie ohne Maske, ohne Verkleidung und mit Zitronensaft im Gesicht. Er glaubte, dass Zitronensaft als unsichtbare Tinte auf Papier funktioniert und sein Gesicht unsichtbar für die Kameras machen würde. Er lächelte direkt in die Sicherheitskameras. Die Polizei zeigte das Filmmaterial in den Abendnachrichten und nahm ihn innerhalb einer Stunde fest.
Als ihm das Video gezeigt wurde, starrte Wheeler auf den Bildschirm und sagte: "Aber ich habe den Saft getragen." Er hatte die Theorie mit einem Polaroid-Selfie getestet und war auf dem Foto nicht zu sehen — weil Zitronensaft in seine Augen gelangte und er die Kamera auf die Decke richtete.
Sein Fall inspirierte die Psychologen David Dunning und Justin Kruger von Cornell, ihr Papier von 1999 zu veröffentlichen, das den Dunning-Kruger-Effekt definiert — die kognitive Verzerrung, bei der Menschen mit geringer Fähigkeit ihre eigene Kompetenz drastisch überschätzen.